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Landingpage-Aufbau: 9 Elemente, die über die Conversion entscheiden

Eine Landingpage überzeugt, wenn neun Elemente zusammenspielen: von der Headline über Nutzen und Belege bis zum Formular. Hier siehst du jedes Element, seine Aufgabe und den häufigsten Fehler.

Beim Landingpage-Aufbau gilt: Eine Landingpage ist gut aufgebaut, wenn sie in wenigen Sekunden zeigt, was der Besucher bekommt, warum er dir glauben kann und was er als Nächstes tun soll. Dafür braucht sie neun Elemente: Headline, Unterzeile, Bild, Handlungsaufforderung, Nutzen, Belege, Ablauf, Einwände und Formular – in genau dieser Logik.

Viele Landingpages sehen schön aus und bringen trotzdem kaum Anfragen. Meist fehlt nicht das Design, sondern ein Baustein in der Argumentation. Gehe die neun Elemente durch und prüfe, welches bei deiner Seite schwächelt.

Landingpage-Aufbau: Titelgrafik zum Ratgeber „Landingpage-Aufbau: 9 Elemente, die über die Conversion entscheiden“

Was ist eine Conversion auf einer Landingpage?

Eine Conversion ist die Handlung, für die die Seite gebaut wurde – etwa eine Anfrage, eine Anmeldung oder eine Terminbuchung. Die Conversion-Rate ist der Anteil der Besucher, die diese Handlung ausführen. Jedes Element einer Landingpage hat nur eine Aufgabe: diese Rate zu erhöhen. Vergleichswerte nach Branche sammelt etwa der Conversion Benchmark Report von Unbounce.

Landingpage-Aufbau: Welche 9 Elemente braucht die Seite?

1. Eine Headline mit Nutzen

Die Headline beantwortet: Was habe ich davon? „Mehr Mandanten ohne Kaltakquise“ funktioniert besser als „Willkommen bei Muster GmbH“. Sie muss zur Anzeige passen, über die der Besucher kommt.

2. Eine Unterzeile, die konkret wird

Die Unterzeile sagt, für wen das Angebot ist und wie es funktioniert – in einem Satz.

3. Ein Bild, das das Ergebnis zeigt

Ein echtes Foto von dir, deinem Team oder dem Ergebnis wirkt stärker als Stockbilder. Bei Webinaren: ein Bild des Vortragenden.

4. Eine einzige Handlungsaufforderung

Ein Ziel, ein Button-Text, der sagt, was passiert („Kostenloses Erstgespräch buchen“ statt „Absenden“). Der Button darf mehrmals vorkommen, aber immer mit demselben Ziel. Keine Navigation, die wegführt.

5. Nutzen statt Leistungen

Drei bis fünf Punkte, die zeigen, was sich für den Besucher ändert. Nicht „Wir erstellen Anzeigen“, sondern „Du bekommst Anfragen von Entscheidern aus deiner Branche“.

6. Belege

Echte Kundenstimmen mit Namen, Logos, Fallstudien oder Zahlen mit Quelle. Erfundene oder anonyme Belege schaden mehr, als sie nützen. Hast du noch keine, zeig deine Arbeitsweise und deine Person.

7. Der Ablauf in drei Schritten

„So geht es weiter“ nimmt Unsicherheit: Was passiert nach dem Klick? Zum Beispiel: Formular ausfüllen, Termin wählen, 15-minütiges Telefonat.

8. Antworten auf Einwände

Ein kurzer FAQ-Block zu Preis, Aufwand, Dauer und Datenschutz. Nimm die Fragen, die in deinen Gesprächen wirklich gestellt werden.

9. Ein kurzes Formular

So wenige Felder wie möglich. Jede Frage, die du erst im Gespräch brauchst, gehört nicht ins Formular. Direkt danach sollte der Besucher einen Termin wählen können.

Welche Fehler kosten die meisten Conversions?

Element Aufgabe Häufiger Fehler
Headline Nutzen in Sekunden zeigen Firmenname statt Versprechen
Handlungsaufforderung Den nächsten Schritt klar machen Mehrere konkurrierende Ziele
Nutzen Ergebnis für den Kunden zeigen Aufzählung der eigenen Leistungen
Belege Vertrauen aufbauen Anonyme oder nicht überprüfbare Aussagen
Formular Die Anfrage einfach machen Zu viele Pflichtfelder
Technik Schnell und mobil funktionieren Langsame Ladezeit, kaputt auf dem Handy

In welcher Reihenfolge stehen die Elemente?

Bewährt hat sich: Headline, Unterzeile, Bild und Button ganz oben. Danach Nutzen, Belege, Ablauf, Einwände – und am Ende noch einmal Formular oder Button. So findet jeder Besucher den nächsten Schritt, egal wie weit er scrollt.

Was gilt auf dem Handy?

Viele Besucher kommen über Anzeigen auf dem Smartphone. Prüfe deshalb: Ist die Headline ohne Scrollen lesbar? Ist der Button groß genug? Lassen sich die Formularfelder bequem ausfüllen? Lädt die Seite schnell, auch unterwegs?

Fazit: Landingpage-Aufbau mit klarer Logik

Ein guter Landingpage-Aufbau folgt der Reihenfolge, in der sich ein Besucher Fragen stellt: Was bekomme ich? Warum soll ich dir glauben? Was muss ich tun? Arbeitest du die neun Elemente in dieser Logik ab, entsteht eine Seite, die ohne Umwege zur Anfrage führt. Teste danach immer nur eine Sache auf einmal, zum Beispiel die Headline oder das Formular, damit du weißt, was gewirkt hat. So wird dein Landingpage-Aufbau mit jeder Kampagne ein Stück besser.

Checkliste: Landingpage-Aufbau

  • Die Headline nennt einen Nutzen und passt zur Anzeige.
  • Es gibt genau ein Ziel und keine ablenkende Navigation.
  • Der Button-Text sagt, was nach dem Klick passiert.
  • Nutzen sind aus Kundensicht formuliert.
  • Alle Belege sind echt und nachprüfbar.
  • Der Ablauf nach der Anfrage ist erklärt.
  • Die häufigsten Einwände sind beantwortet.
  • Das Formular hat nur die nötigsten Felder.
  • Die Seite funktioniert und lädt schnell auf dem Handy.

Ob eine Landingpage oder eine ganze Website die bessere Wahl ist, liest du in Landingpage vs. Website. Und was so eine Seite kostet, steht im Beitrag Was kostet eine Landingpage?. Du willst die Seite nicht selbst bauen? Wir können deine Landingpage erstellen lassen – mit Text, Design und Tracking.

Häufige Fragen

Wie lang sollte eine Landingpage sein?

So lang wie nötig, um die wichtigsten Fragen zu beantworten. Für ein einfaches, günstiges Angebot reicht eine kurze Seite. Bei erklärungsbedürftigen Leistungen darf sie länger sein, solange jeder Abschnitt einen Einwand beantwortet.

Gehört eine Navigation auf die Landingpage?

Besser nicht. Jeder Link, der wegführt, lenkt vom Ziel ab. Impressum und Datenschutz verlinkst du im Footer.

Wie viele Formularfelder sind ideal?

So wenige wie möglich. Frag nur ab, was du für den nächsten Schritt wirklich brauchst – oft reichen Name, E-Mail und eine kurze Frage.

Was ist eine gute Conversion-Rate für eine Landingpage?

Das hängt stark von Angebot, Zielgruppe und Traffic-Quelle ab. Vergleiche deine Seite vor allem mit ihren eigenen früheren Werten. Als grober Richtwert: Laut Unbounce Conversion Benchmark Report 2024 liegt der Median über alle Branchen bei 6,6 Prozent.

Willst du das für dein Unternehmen umsetzen?

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