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Webinar-Teilnahmequote erhöhen: Erinnerungen, Timing, Kanäle

Viele melden sich an, wenige kommen: Die Teilnahmequote ist oft die schwächste Stelle eines Webinars. So erhöhst du sie mit dem richtigen Termin, einer durchdachten Erinnerungssequenz und einem Grund, live dabei zu sein.

Die Teilnahmequote erhöhen kannst du bei Webinaren mit drei Hebeln: einem Termin, der zur Zielgruppe passt, einer Erinnerungssequenz von der Bestätigung bis „Wir sind live“ und einem konkreten Grund, live dabei zu sein. Wer trotzdem fehlt, bekommt die Aufzeichnung – mit demselben nächsten Schritt wie die Teilnehmer.

Die Anmeldezahlen sehen gut aus, aber im Webinar sitzt nur ein Bruchteil davon. Das ist normal – und gleichzeitig der Punkt, an dem die meisten Webinare am meisten verschenken. Jeder Angemeldete hat schon Interesse gezeigt. Ihn zur Teilnahme zu bringen ist viel günstiger, als neue Anmeldungen zu kaufen.

Teilnahmequote erhöhen: Titelgrafik zum Ratgeber „Webinar-Teilnahmequote erhöhen: Erinnerungen, Timing, Kanäle“

Was ist die Webinar-Teilnahmequote?

Die Teilnahmequote (auch Teilnehmerquote, englisch: Show-up-Rate) ist der Anteil der Angemeldeten, die tatsächlich am Webinar teilnehmen. Beispiel: 100 Anmeldungen, 40 Teilnehmer ergeben eine Quote von 40 Prozent. Welche Werte üblich sind, hängt stark von Zielgruppe, Thema und Zeitabstand zwischen Anmeldung und Termin ab. Laut ON24-Benchmark (Daten aus 2024) wurden im Schnitt 57 Prozent der Anmeldungen zu Teilnehmern (MarketingProfs, 2025).

Warum melden sich viele an und kommen dann nicht?

  • Vergessen: Zwischen Anmeldung und Termin liegt zu viel Zeit.
  • Kein Kalendereintrag: Der Termin steht nirgends.
  • Kollision: Etwas Wichtigeres kommt dazwischen.
  • „Ich schau mir die Aufzeichnung an“: Es gibt keinen Grund, live dabei zu sein.
  • Schwaches Versprechen: Das Thema war beim Anmelden spannend, eine Woche später nicht mehr.

Welcher Termin bringt die meisten Teilnehmer?

Es gibt keinen universell besten Termin. Ein paar Regeln helfen trotzdem:

  • Kurzer Vorlauf: Je näher der Termin an der Anmeldung liegt, desto weniger wird vergessen.
  • Arbeitsalltag der Zielgruppe: Selbstständige können oft mittags, Angestellte eher am frühen Abend oder in einer ruhigen Vormittagsstunde.
  • Feiertage und Ferien in Österreich, Deutschland und der Schweiz prüfen.
  • Mehrere Termine anbieten, wenn möglich – oder ein automatisiertes Webinar mit flexiblen Zeiten.

Teste zwei Zeitfenster gegeneinander und vergleiche die Quote, statt dich auf Bauchgefühl zu verlassen.

Teilnahmequote erhöhen mit der richtigen Erinnerungssequenz

Zeitpunkt Kanal Inhalt
Sofort nach Anmeldung E-Mail + Danke-Seite Bestätigung, Kalendereintrag, was dich erwartet
Ein paar Tage vorher E-Mail Eine Frage oder ein Vorgeschmack auf den Inhalt
Am Vortag E-Mail Erinnerung mit Grund für die Live-Teilnahme
Eine Stunde vorher E-Mail, optional SMS Kurzer Hinweis mit Link
Zum Start E-Mail, optional SMS „Wir sind live“ mit Direktlink

SMS oder Messenger-Nachrichten brauchen eine eigene Einwilligung. Frag sie bei der Anmeldung freiwillig ab.

Was gehört auf die Danke-Seite nach der Anmeldung?

  • Ein Button „In den Kalender eintragen“ (Google, Outlook, Apple).
  • Eine kurze Bitte, die Bestätigungs-E-Mail zu öffnen, damit spätere Erinnerungen nicht im Spam landen.
  • Ein kurzes Video oder zwei Sätze dazu, was im Webinar passiert.

Welchen Grund gibst du für die Live-Teilnahme?

  • Eine offene Fragerunde, in der du konkrete Fälle beantwortest.
  • Eine Unterlage wie eine Checkliste, die es nur für Live-Teilnehmer gibt.
  • Ein Live-Beispiel, etwa eine Analyse, die du nur einmal zeigst.

Wichtig: Was du versprichst, hältst du auch. Künstliche Verknappung schadet dem Vertrauen.

Was machst du mit Angemeldeten, die nicht kommen?

Sie bekommen die Aufzeichnung – zeitnah, mit einer kurzen Zusammenfassung und demselben nächsten Schritt wie die Teilnehmer. Wie die Nachrichten danach aussehen, liest du im Beitrag zum Webinar-Follow-up.

Fazit: Teilnahmequote erhöhen ist Planungssache

Wer die Teilnahmequote erhöhen will, gewinnt am meisten vor dem Webinar: mit einem Termin, der zur Zielgruppe passt, einer Danke-Seite, die gleich den Kalendereintrag anbietet, und Erinnerungen über mehrere Kanäle. Gib außerdem einen echten Grund, live dabei zu sein, etwa Fragen direkt an dich. Wer trotzdem fehlt, bekommt die Aufzeichnung mit demselben nächsten Schritt. Miss nach jedem Webinar, wie viele Angemeldete gekommen sind, und ändere immer nur eine Stellschraube. So kannst du die Teilnahmequote erhöhen, ohne mehr Werbebudget auszugeben.

Checkliste: Teilnahmequote erhöhen

  • Zwischen Anmeldung und Termin liegt nicht zu viel Zeit.
  • Die Danke-Seite hat einen Kalender-Button.
  • Mindestens drei Erinnerungen laufen automatisch.
  • Es gibt einen echten Grund, live dabei zu sein.
  • Zum Start kommt eine „Wir sind live“-Nachricht.
  • Nicht-Teilnehmer bekommen die Aufzeichnung mit Angebot.
  • Du misst die Quote bei jedem Webinar.

Die Teilnahmequote ist eine Stufe im ganzen Webinar Funnel. Wenn du Erinnerungen, Seiten und Follow-up nicht selbst aufsetzen willst, übernehmen wir das im Rahmen unseres Webinar-Marketings. Im kostenlosen Erstgespräch (15 Minuten am Telefon) schauen wir auf deine aktuellen Zahlen.

Häufige Fragen

Was ist eine gute Teilnahmequote bei Webinaren?

Das hängt von Zielgruppe, Thema und Vorlauf ab. Am aussagekräftigsten ist der Vergleich mit deinen eigenen früheren Webinaren. Als grober Richtwert: Laut ON24-Benchmark mit Daten aus 2024 wurden im Schnitt 57 Prozent der Anmeldungen zu Teilnehmern.

Wie viele Erinnerungen sind zu viel?

Solange jede Nachricht einen Nutzen hat, stören drei bis fünf Erinnerungen kaum. Kritisch wird es, wenn mehrere Nachrichten nur „Nicht vergessen!“ sagen.

Soll ich die Aufzeichnung allen schicken?

Ja, auch den Teilnehmern. Wer nicht bis zum Ende dabei war, kann so nachholen, was er verpasst hat. Wichtig ist, dass die Aufzeichnung denselben nächsten Schritt enthält wie das Webinar.

Lohnen sich SMS-Erinnerungen?

Sie können die Quote erhöhen, weil SMS schneller gelesen werden. Sie brauchen aber eine eigene Einwilligung und kosten pro Nachricht Geld. Teste sie zuerst mit einem Teil der Anmeldungen.

Willst du das für dein Unternehmen umsetzen?

15 Minuten am Telefon mit Ardian – kostenlos und unverbindlich.

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